Bauprojekte für den Sommer

Da nun unser großes Ereignis hinter uns und der Sommer mit all seinen schönen Tagen vor uns liegt, ist es an der Zeit sich Gedanken über die Projekte zu machen.

Als erstes und einfachstes dürfte wohl ein Regenwassertank anstehen. Die Wahl ist hier auf den von OBI gefallen, der uns in Form und Funktion überzeugt hat. Die Aufstellung dürfte laut Beschreibung nicht allzu schwer sein, so dass dies vermutlich mit Abholen und Aufstellen erledigt sein dürfte. Mal schauen, ob wir hier auch entsprechend weniger Abwasser für versiegelte Fläche bezahlen dürfen, da wir immerhin die Hälfte des Daches in diesen Tank leiten werden. Ich werde berichten.

Das zweite Projekt hat zumindest in der Materialbeschaffung schon begonnen. Hinter dem Blumenbeet soll der Trampelpfad aus Rindenmulch durch einen ordentlich Weg von Gehwegplatten und Kiesschüttungen zum Haus hin ersetzt werden. Start des ganzen ist – wenn das Wetter mitspielt – übermorgen. Dann heißt es Schnüre spannen, messen, korrigieren und schlussendlich betonieren. Ich freu mich schon drauf!

Tja und dann steht da noch ein Gartenhäuschen an, welches wir an die Garage als Verlängerung anbinden wollen. Hier sind wir aber zur Zeit noch noch der Findungs- und Entscheidungsphase, Selber machen (Ja!!!) oder kaufen… Bisher konnte ich nur Vorteile fürs selber machen finden, günstiger, flexibler und mehr Spass. Nun, das einzige was dagegen sprechen könnte, wäre die Unsicherheit, ob meine Baupläne und Zeichnungen so stimmen und ich mich nicht verrechnet habe. Aber was bei einem Hühner-Freigehege funktioniert hat, dürfte bei einem kleinen Gartenhäuschen bestimmt auch klappen. Und so in etwa wird es dann wohl aussehen: .

Außenarbeiten Teil 2

Nachdem nun der Hof fertig war und unser neues Schmuckstück – der Kanaldeckel mit Hessenwappen – toll hervorgehoben wurde

Kanaldeckel

konnten wir auch dem zweiten Projekt die Freigabe erteilen: Das Carport! Damit die behelfsmäßige Konstruktion, die im letzten Winter meine Windscheibe vom Auto vor Eis und Schnee geschützt hat endlich durch „was richtiges“ ersetzt wird, haben wir uns an den örtlichen Zimmermann gewand. Tolle Ideen und komplette Flexibilität überzeugten uns und auch das Angebot waren in dem Rahmen, den wir uns vorgestellt hatten.

Plan Carport

Bilder vom fertigen Hof und Carport folgen demnächst, es muss erstmal Frühling werden und der Schnee weg sein…

Außenarbeiten

Bereits im Sommer 2012 war es soweit und wir haben uns auf die Suche gemacht nach einer Firma, die uns den Hof machen würde. Man sollte annehmen, dass ein Projekt dieser Größenordnung für die meisten Baufirmen attraktiv wäre und so sind wir selbstsicher mit unseren Anfragen losgezogen und haben einige Firmen angeschrieben. Drei haben sich gemeldet. Mit allen hatten wir dann auch Termine vereinbart, um die Lage vor Ort zu besprechen.
Mit der ersten Firma über MyHammer gefunden – nennen wir sie Fa. A – hatten wir etwas Probleme uns zu verständigen, da der Chef nur gebrochen deutsch sprach. Aber er war pünktlich da, schaute sich das an und wir konnten ihm auch vermitteln, wo und wie wir uns das so vorstellen. Man brauche ca. 1 Woche für die Arbeiten. Ein paar Notizen und nach 15 Minuten war er wieder weg und wir warteten auf das Angebot.
Mit der zweiten Firma – nennen wir sie Fa. B – hatten wir bereits vorher schon einmal Kontakt als für unser Hoftor ein neues Fundament gebaut werden sollte. Chef kam, hörte sich unsere Vorstellungen an, rannte mit dem Maßband von einer Ecke zur anderen und machte einen kompletten Plan des Hofes mit allen Maßen. Dann sprachen wir noch über Steine und Gefälle, Ecken und Rundungen, Abständen zum Haus und viele Dinge an die wir nicht gedacht hatten. Uns fiel Fa. A ein und überlegten uns was er sich wohl für Gedanken gemacht hatte dazu. Nun ja, Fa. B meinte dann noch, dass wir wegen Pflastersteinen am besten zu der oder der Firma gehen sollten, da sie mit ihnen zusammen arbeiten. Für die Ausführung der Arbeiten brauche man ca. 2-3 Wochen. Eine Stunde war rum und wir hatten viel zu tun. Nächster Schritt Pflaster aussuchen und dann auf Angebot warten.
Dritte Firma – nennen wir sie Fa. C – kam und redete. Durch die vielen Infos von Fa. B konnten wir konkrete Angaben machen und hörten uns an wie schwer das wäre, was dies für einen Aufwand bedeute und dass das sicher teuer wäre. Man versicherte uns aber dass sie die besten sind, sich das aber im Preis niederschlagen würde, man brauche ca. 8 Wochen. Also warteten wir auf das Angebot.

Noch während wir uns in den nächsten Wochen uns auf die Suche nach einem passenden Pflaster machten, kam das Angebot der Fa. A: 6.000,- Euro komplett inkl. Pflaster – aber welches Pflaster? Nun wir hatten mittlerweile ja eins ausgesucht und kamen hier allein auf rund 3.000,- Euro alleine für die Pflastersteine – sicher nicht, die die Fa. A für uns ausgesucht hatte. Ein paar Tage später meldete sich Fa. C und gab ihr Angebot ab: 35.000,- Euro inkl. Pflaster (das von uns gewünschte) für 6 Wochen angesetzte Arbeit mit dem Hinweis dass bei Mehrarbeit auch mehr zu zahlen sei (wurden nicht ursprünglich 8 Wochen geschätzt?). Bei Fa. B dauerte es ein wenig mit dem Angebot, wir mussten öfter nachfragen aber es kam: 18.000,- Euro inkl. Pflaster und einer großzügigen Pauschale an Stunden, die eingehalten werden.

Da standen wir nun und mussten uns entscheiden. Das haben wir auch und so kam es, dass wir nach ein paar kleinen Änderungen im September/Oktober Fa. B im Hof stehen hatten.

Bauarbeiten Hof