It all started with a – September 2021

Veröffentlicht von DeHejner am

Nein, es fing nicht mit einem Big Bang an, sondern mit einem Triathlon. Gar nicht vorbereitet, startete ich am fünften September wieder einmal für das Team Astralleib‑Asketen. Und wenn ich schreibe gar nicht vorbereitet, dann meine ich das diesmal auch so. Schwimmen war nur drei Mal möglich und da waren die Kinder dabei, keine Zeit, um mal ernsthaft irgendwie nach vorne zu kommen oder etwas Technik zu üben. Aber egal, ich kann es ja eh nicht. Zumindest Rad war die Jahre davor immer durch mein #Bike2Work im Fokus. Aber dieses Jahr sind auch hier keine Kilometer zusammen gekommen. Und beim Laufen habe ich auch keine Tempo-Einheiten gemacht. Egal, ist ja ein Spaß Event. Das Wetter hat zumindest gut mit gespielt, nicht zu warm aber auch auf keinen Fall zu kalt. Die Hygieneauflagen waren gut durchdacht und die Abstände gut einzuhalten. Beim Schwimmen lies ich allen den Vortritt und ging als Letzter ins Wasser, durfte dann aber nach einer Bahn einen Platz nach vorne. Es ist so toll, wenn es dann leer auf der Strecke wird und man das ganze Becken fast für sich hat, das fühlt sich gut an. Wechselzone lief gut, ich hatte nicht viel um- oder anzuziehen und dann direkt aufs Rad. Hier gab es kaum Gelegenheit für Windschatten, die entzerrten Startzeiten sorgten für weniger Menschen auf der Strecke. Hier wirkte sich aber das andere Rad positiv aus, auch wenn es nur ein Gravelbike ist. Für die Straße zu langsam, im Gelände zu hart. Dennoch machte es ordentlich Laune. Und dann der Wechsel zur Laufstrecke. Wie immer, wenn man das nicht trainiert hat, waren die Beine etwas schwammig. Aber die Kilometer flitzten nur so dahin und ich konnte mich auf den dritten Platz in unserem Team vorarbeiten. Auch die Organisation im Zielbereich fand ich gut, einen eigenen Tisch für jedes Team mit etwas Verpflegung. Spaß hat es gemacht und für das nächste Jahr sind wir bereits wieder gemeldet.

Mein eigener Geburtstag fiel dann der Arbeit zum Opfer. Es war wieder einmal Program Increment Planning und bis mindestens 18:00 Uhr arbeiten, passt nicht mit einer Familienfeier zusammen. Und so gratulierten mir ein paar Kollegen und Kolleginnen per Chat und über die Videokonferenz, die eigentliche Feier wurde mit der Verwandtschaft dann auf den Sonntag verschoben. Es war wohl einer der weniger ereignisreichen Geburtstage in meinem Leben. Doch bereits ein paar Tage danach hatte ich Urlaub. Vierzehn Tage zu Hause klingt richtig toll! Aber es steht auch einiges auf dem Programm. Die Kinder haben sich ja einen Detektiv Geburtstag gewünscht, so richtig mit Drei ??? Kids Edition und so. Zeit für mich sich etwas in die Materie einzuarbeiten und ein Detektivspiel auszudenken. Gestartet sind wir mit einem mysteriösen Brief bei dem Der Schwarze Joker bekannt gibt, dass er die Gold Taler gestohlen hat. Die Hinweise in Rätseln deuten auf den Briefkasten hin. Darin finden wir dann einen Zettel mit einem Bilderrätsel in der Art von Pony, Bär und Apfelbaum. Dieses führt und auf den großen Spieleturm aber der nächste Hinweis hat es in sich. verschiedene Rechenaufgaben ergeben eine Zahl, eine Telefonnummer. Diese rufen wir an und nach einiger Zeit geht ein Anrufbeantworter ran. Meine Stimme hatte ich vorher durch einen Verzerrer gesendet und ich spreche in Reimen. Die Hinweise schicken uns auf die Landgrabenbrücke. Dort finden wir dann eine Tasche mit einem Puzzle aber es fehlen Teile der Schrift. Was sollen denn die Stifte dort, kann man etwa – ja, man kann mit dem Lampen die Geheimschrift entziffern. Dieses Rätsel führt uns in Richtung Sportplatz. Dort sind in einer weiteren Tasche Lupen und kleine Zettel mit Nummern versteckt. Die Anfangsbuchstaben der Miniaturbilder ergeben ein Wort: Grillplatz. Also auf den Weg dorthin. Dort angekommen finden wir Hinweise bei denen wir Schritte zählen müssen und über den ganzen Platz laufen bis wir am Ende dann die goldenen Taler unter dem Gebälk finden. Aber wer war nun der Schwarze Joker? Das liebe Krimi Freunde wird ein Geheimnis bleiben!

Leicht sportlich ging es in der Mitte des Monats zu. Der Termin für das Volksradfahren wurde ja verschoben und so konnten wir mit den neuen Rädern – das grüne Bike für den Junior war nun auch da – die kleine Runde mit fahren. Im Kopf ist bei den Kids immer noch eine Hürde bei Strecken über zwölf Kilometer. Warum weiß ich gar nicht genau. Aber es war toll, wir haben viele Freunde und Bekannte auf der Strecke und vor allem dann auch im Ziel getroffen. Die Bratwurst für die Kinder war lecker und ich habe mich an mitgebrachtem Gemüse mit Pommes satt gegessen. Naja ein wenig Platz habe ich für das riesige Kuchenangebot gelassen. Mein Kuchenmagen ist heute etwas größer als der andere Magen! und dieser Aussage meiner Tochter kann ich mich nur anschließen. Ich denke im nächsten Jahr werden wir dann die große Runde mit fahren. Für mich sind dann wohl aber die Zeiten erst einmal vorbei an denen ich mitgelaufen bin, denn das Tempo, welches die beiden mittlerweile auf dem Rad hinlegen, schaffe ich nicht mehr.

Der September macht manchmal den Eindruck, als wäre es der letzte Monat im Jahr. So viele Termine, die plötzlich eintreffen, als gäbe es sonst keinen Monat. Da gab es nun recht spontan Elternabende, für jede der beiden Kindergartengruppen einen eigenen und zusätzlich für die Schulanfänger. Ja, die Zeit vergeht und aus den Entdeckern sind nun Schulanfänger im Kindergarten geworden. Ich finde es toll, wie hier gut vorbereitet wird mit speziellen Aktivitäten. Und passend dazu kamen von der Grundschule auch noch Kennenlerntermine. Ist ja auch kein Problem einfach mal Freitags um zehn Uhr in die Schule mit einem Kind zu kommen. Ok, fairerweise muss man sagen, dass es bei der Verschiebung auch keine Probleme gab. Unsere beiden haben das aber ganz gut gemacht. Haben frei erzählt und aus den Baby Kinderbüchern auch alles erkannt und benannt, was sie gefragt wurden. Neben diesen Terminen kam dann noch etwas besonderes, unser Schülerin in der Familie ging auf Klassenfahrt. Zeit für mich und die Kinder mal zwei Tage alleine zusammen zu verbringen. Ich hatte ja mit einigen Hürden gerechnet aber wie es meistens so ist, wenn man sich viel Zeit nimmt, machen sie extrem gut mit. Wir sind also bereit für weitere spontane Ausflüge von Mama. Und damit war mein Urlaub dann auch schon vorbei. Was habe ich mitgenommen? Nun, es war gut, dass ich ihn zu diesem Zeitpunkt genommen hatte. Für mich selbst war zumindest genug Zeit meine täglichen Laufeinheiten in Ruhe zu machen. Das hat gut getan. Auch Abschalten von der Arbeit tat gut und wieder mit frischem Kopf in den Oktober starten. Immerhin knapp 320 Kilometer gelaufen und fast 100 Kilometer auf dem Rad unterwegs gewesen. Und damit habe ich auch meine rund 3.000 Kilometer im Jahr laufend hinter mich gebracht. Zeit die letzten 1.000 anzugehen und dabei noch etwas Gutes zu tun. Denn ich sammele wieder für das Kinderpalliativteam Südhessen in meiner Spendenaktion 2021 bis zum Jahresende.


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