Fast vegane Gemüsebratlinge

Veröffentlicht von DeHejner am

Zucchini – Möhren – Linsen

Lecker! So viel kann ich vorweg nehmen. Und sehr sättigend, viel Beilage brauch es dazu also nicht. Sie schmecken auch wunderbar am nächsten Tag, so dass wir zu zweit mit der doppelten Menge eigentlich gut zurecht gekommen sind. Für die Zubereitung habe ich rund 75g Linsen (rot) gekocht und gut abtropfen lassen. Hier wirklich drauf achten, dass möglichst gar keine zusätzliche Flüssigkeit rein kommt, man hat sonst Probleme den Teig formbar zu bekommen. Während die Linsen kochen, habe ich zwei mittelgroße Karotten geschält und fein gerieben. Zwei mittelgroße Zucchini ebenfalls durch die Reibe geschoben und – hier würde ich beim nächsten Mal den Saft abtropfen lassen und ihn später verwenden, falls der Teig zu fest ist. Alle drei Zutaten nun zusammen in eine Schüssel geben und mit Bärlauch (es geht auch Petersilie, Schnittlauch, etc.), vier bis fünf Esslöffel zarte Haferflocken sowie der gleichen Menge Paniermehl, zwei Eiern und ordentlich Salz und Pfeffer vermischen. Wer nun einen Betonklotz in der Schüssel hat, der fügt so lange von dem Zucchinisaft hinzu bis es gut formbar ist. Wer nun eher die Konsistenz eines Pfannkuchenteigs hat, der fügt Paniermehl und / oder Haferflocken hinzu. Wie lässt sich gut formbar beschreiben? Der Teig läuft nicht durch die Hände, er ist aber auch nicht so fest, dass man Kraft brauch, um ihn zu Kugeln zu rollen. Wenn man eine Kugel gemacht hat und die auf ein Brett legt, dann sollte sie nicht verlaufen sondern sich ein klein wenig anschmiegen. Wenn die Kugel vom Brettchen rollt, ist sie definitiv zu fest. Passt die Konsistenz, wird in einer Pfanne etwas Öl erhitzt und die Teiglinge bei mittlerer Hitze gebraten, bis sie auf einer Seite leicht bräunlich und knusprig sind. Wenden und das gleiche von der anderen Seite. Bei mir hat dies in etwa sechs bis sieben Minuten pro Seite gedauert, da ich eher weniger Hitze genommen habe und die Bratlinge etwas dicker waren. Als Beilage gab es bei uns Blumenkohl, ich kann mir aber auch sehr gut einen Joghurt Dip vorstellen und sonst nichts. Es ist alles drin, was man brauch. Kleiner Tipp: Wer die Eier aus dem eigenen Garten von glücklichen Hühnern bekommt, darf das Gericht fast als vegan bezeichnen.


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