Mein Februar ’19

Veröffentlicht von DeHejner am

Ein Glas Wasser und ein paar Stückchen Zartbitterschokolade – die 85%ige – sind meine Begleiter heute Nachmittag. Nach etwas über drei Stunden auf der Autobahn, war ich eine Stunde Laufen und sitze nun hier und versuche die Gedanken über den zweiten Monat im Jahr 2019 aufzuschreiben. Nicht immer war es in diesem Monat so ruhig wie gerade. Einzig der Wäschetrockner brummt und die Wäsche darin klappert. Die Kinder sind auf Fasching und haben sich beide mit Röckchen und Zauberstab als Seezauberer verkleidet. Ich, neidvoll über die Fantasie, wusste bisher nichts von diesen tollen Wesen. Aber der Begeisterung nach, muss es etwas ganz tolles sein. Vielleicht werde ich in meinem nächsten Leben auch Seezauberer.

Da ich die Chance in diesem Leben verpasst habe und ich geworden bin was ich bin, darf ich mich damit abfinden und zufrieden sein. Aber warum war es im Februar nicht immer so ruhig? Nun, ich war viel auf Reisen – wenn ich nicht gerade erkältet war. Ein Tag in Bonn, vier Tage in München, zwei Tage in Regensburg und dazwischen noch zwei Tage Schulung in Darmstadt. Da blieb nicht so viel Zeit für mein zweit liebstes Hobby dem Laufen. Dennoch konnte ich rund 130km auf den Tacho bringen und habe endlich wieder einen Halbmarathon for fun laufen können – einfach so – weil es Spaß gemacht hat!

Schloß Nymphenburg, München

In München selbst blieb mir gut Zeit auch die Umgebung laufend zu erkunden. Einen Tag ging es durch den Englischen Garten und den zweiten Tag dann in Richtung Schloß Nymphenburg. Da ich aber nicht jeden Tag laufen wollte, stand auch ein Besuch im Olympiapark an und der Besuch der Olympiaschwimmhalle. Leider war die große Halle wegen Renovierung geschlossen, so dass ich nur im Trainingsbecken ein paar Runden schwimmen konnte.

Abendessen Regensburg im „Roten Hahn“

Dennoch war ich nicht nur beruflich unterwegs. Auch meine Kinder habe ich auf die Spuren meiner Vergangenheit gebracht. Bei unserem zuerst motzigen, dann aber spannenden Ausflug auf den Weilerhügel. Dort konnten wir viele Kaninchenbauten entdecken und sehen wie der Papa früher gespielt hat. Den beiden hat es so viel Spaß gemacht, ich denke in Richtung Sommer werden wir vielleicht noch den einen oder anderen Geheimplatz besuchen.

Auch die Laufplanung ändert sich stetig. Ich scheine dieses Jahr wirklich viel agiler unterwegs zu sein. Vielleicht wird mein erster Lauf der Griesheimer Straßenlauf am 7. April. Angedacht hatte ich auch den Wings 4 Life World Run, aber hier komme ich in Konflikt mit der geplanten Nachzucht unserer Küken. Alles nicht so einfach. Also: spontan bleiben. Ach ja – ganz spontan am Wochenende einen neuen Floh ins Ohr gesetzt bekommen. Der Achenseelauf an meinem Geburtstagswochenende.

Am morgigen Dienstag, den 5. März ist es endlich soweit. Ich treffen mich beim Kinder Palliativ Team Südhessen und übergebe offiziell meinen Scheck. Ich bin schon sehr gespannt was mich erwartet. Und das schönste: Meine Familie begleitet mich mit dahin.

Wie soll es weiter gehen? Ich hoffe, dass die Erkältungswelle nun vorbei ist und ich mich wieder auf ein paar ruhige entspannte Läufe konzentrieren kann. Rennen sind im März keine geplant und ich denke auch spontan werde ich hier nirgendwo teilnehmen.

Wie die ersten drei Tage im März, so die kommenden Jahreszeiten. Wie der erste Tag, so wird der Frühling, wie der zweite, so der Sommer, wie der dritte, so der Winter.

Bäuerliche Wetterregel

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