Geflügel-Zweierlei

Veröffentlicht von DeHejner am

November 2012, Geflügelausstellung in Hähnlein und wir sind dabei. Nun nicht wir direkt aber unsere Hühnchen. Nachdem wir zuvor einen zweiten Reisekorb geschenkt bekommen haben und zusätzlich mit dem großväterlichen Taubenkorb es somit schafften alle Hühner auf einmal zu transportieren, packen wir sie am Samstag morgen direkt nach dem Aufstehen in die Boxen. Nun ja nicht direkt, vorher wurde noch eine kleine Schönheitspflege vorgenommen: Den Kamm mit Kammgold zum glänzen bringen, die Füße in lauwarmen Wasser waschen und groben Schmutz aus dem Federkleid bürsten. Da sich unsere Hühner sonst sehr natürlich vergnügen dürfen, wurden wir von dem einem oder anderem Huhn doch etwas fragend angeschaut was denn diese Behandlung sollte. Und auch das Verpacken in die Transportkörbe ging nicht ohne das eine oder andere Gegacker ab, aber alles in allem sehr friedlich – unsere Hühner eben. Ja und so sahen sie dann aus auf der Ausstellung:

Hühnerausstellung

Besonderes Highlight auch für die langjährigen Geflügelzüchter war dann die Fütterung. Begeistert wurde zugeschaut, dass die sonst als scheu und Fluchttiere bekannten Hühner uns aus der Hand fressen besonders wenn wir sie mit ihrer Lieblingsspeise „eingeweichtes Weißbrot“ begrüßen. Die Preisrichter vor Ort (wir haben unsere Hühner nicht bewerten lassen) wunderten sich dann noch über die Farbgebung unseres Hahn Solo, der mit seiner „Zitrusfarbe“ wohl eine absolute Seltenheit bei den Chabo-Hühner darstellt.
Am nächsten Tag holten wir sie wieder ab, das Einfangen im Gehege ging leichter als Gedacht und so waren wir in einer halben Stunde fertig und konnten sie wieder zu Hause in ihren Auslauf bringen. Ach ja, Hühnerhaus, Winterfreilauf und Freigehege stehen seit dem Umbau unseres Hofes jetzt auf der anderen Seite des Tannenbaum:

Hühner-Freigehege

Das man durchaus etwas anderes auch mit Geflügel machen kann ist sicher bekannt. Seit langem hatte ich auf Chefkoch ein Rezept entdeckt und nach Weihnachten ergriff ich dann die Gelegenheit. Die Entenbrüste im örtlichen Supermarkt waren aufgrund des Haltbarkeitsdatums um die Hälfte reduziert und zusammen mit einem Kilo Salz packe ich diese ein und testete die „Getrocknete Entenbrust“. Eigentlich recht einfach: Zwei Tage im Salz im Kühlschrank aufbewahren, danach abwaschen, trocknen, würzen und in ein Tuch einwickeln. Zwei bis drei Wochen an einem nicht zu warmen gut belüfteten Ort aufbewahren und das danach richtig trockene Fleisch anschneiden und genießen, einfach genial! Und dank der 7-Pfeffer-Mischung, die ich zum Geburtstag bekommen habe, ein absoluter Gaumenschmaus.

Entenbrust


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