Fischerfestlauf 2016

Samstag 6. August 2016 17:00 Uhr. Meine erste Teilnahme an der 10km Strecke des Fischerfestlaufs und ich war etwas nervös. Nervös nicht, weil ich Angst hatte, die Distanz nicht zu schaffen – nein, mittlerweile laufe ich im Training schon weiter – aber Respekt vor den Zeiten, die dort gelaufen werden.

FischerfestlaufStartnummer

Mit wenigen Minuten Verspätung – man musste noch auf eine Walkerin warten, die noch auf der Strecke war – wurde dann auch schon der CountDown von 5 runter gezählt und die erste Runde im Stadion gedreht. Ich hatte mich gut ins das Starterfeld eingeordnet und hatte wenige Überholungen bis es auf die eigentliche Strecke hinaus aus dem Stadion ging. Das Tempo auf dem ersten Kilometer war für meine Verhältnisse mörderisch – 4:18 piepse mich meine #Polar M400 an und mein Puls war schon im guten Wettkampfbereich. Da ich wusste, dass ich dies so nicht durchhalten würde, nahm ich etwas Geschwindigkeit raus und heftete mich an die Fersen von zwei anderen Läufern. So ging es Kilometer zwei und drei bis in die Innenstadt wo wir drei Runden a ein Kilometer drehen sollten. Bereits vor dem Start hatte ich mit einem netten Ultraläufer gesprochen und mir erklären lassen, dass die Runden auf Vertrauensbasis gedreht werden und nicht wie bei anderen Läufen farbige Bändchen gesammelt werden. Gegen Ende der ersten Runde an der Wasserversorgung wurde ich bereits vom Führenden (3:06 Pace) überholt – hier könnte die Orga wohl noch etwas nachbessern, da dies sehr chaotisch und nicht ohne Rempler ablief. Ich aber konnte weiter mein Tempo halten und bei gutem Wetter (leicht bedeckter Himmel aber warme Temperaturen) unter dem ständigen Applaus der Zuschauer in der Innenstadt meine drei Runden absolvieren und mich nach gut sieben Kilometer wieder auf den Rückweg ins Stadion machen. Bei Kilometer acht realisierte ich, dass noch ein paar Reserven da waren und entschied mich auf dem letzten Kilometer das Tempo dann noch etwas anzuziehen – konnte hier dann auch noch ein paar Plätze nach vorne gehen. Der Einlauf in den Zielbereich war toll – auch hier jede Menge Zuschauer, die mit Applaus nicht sparten als wir zu dritt einliefen und nochmal einen Endspurt hinlegten. Hier musste ich mich allerdings geschlagen geben und kam insgesamt als 70. von insgesamt 418 Läufern/innen ins Ziel. Einen Überblick über alle Ergebnisse gibt es bei RaceResult. In meinem Trainingstagebuch kann man den Lauf nacherleben.

FischerfestlaufStreckenplan

Gesamtzeit (netto) für die 10km: 43:48 (4:22 Pace) macht Platz 8 in der AK M40 und Persönliche Bestzeit!

Fischerfestlauf2016Urkunde

Insgesamt kann man sagen: Ein gelungener Nachmittag und nächstes Jahr auf jeden Fall gerne wieder!

Von Runtastic nach Polar

Zum Geburtstag belohnt man sich ja gerne mal selbst. So auch ich. Bereits Ende August hatte ich Ausschau gehalten nach einer Pulsuhr, da mir das Laufen mit dem Handy am Arm auf die Dauer zu anstrengend wurde. Es ist für Einsteiger wirklich nett einfach schnell einen Tracker zu haben, der Weg, Zeit und auch Herzfrequenz mitschreiben kann und auch die Auswertungen und Statistiken auf dem Portal und in der App sind super. Zuerst habe ich mit der Garmin Forerunner 225 geliebäugelt und sie beim Laufshop meines Vertrauens auch anprobiert und ein paar Minuten Probe getragen. Sie hat sich auch super getragen, aber die Pulsmessung am Handgelenk ist für mich leider nicht brauchbar, da ich zu dünne Handgelenke habe. Dort wurde mir dann die Polar M400 empfohlen. Auch mit dieser ein wenig rumspaziert trug sie sich super angenehm und meine Entscheidung war gefallen. Mittlerweile hat sich meine Entscheidung auch bestätigt, gerade im Winter hat die Garmin den riesen Nachteil, dass man sie nicht über langen Laufshirts tragen kann.

Mit dem Wechsel einhergehend ist allerdings auch ein Umzug auf ein neues Portal notwendig geworden. Leider habe ich es bisher nicht geschafft, die Ergebnisse aus Runtastic

Letzte Statistik aus dem Runtastic Portal

Letzte Statistik aus dem Runtastic Portal

Statistik Runtastic 2015

Statistik Runtastic 2015

nach Polar zu migrieren. Aber ich bin mir sicher, dass ich es auch hier schaffe wieder ein paar Kilometer auflaufen zu lassen. Alles in Allem macht die M400 von Polar richtig Spass. GPS funktioniert gut und erkennt auch die Startposition zügig, die Bedienung der Knöpfe ist kein Problem und nach zwei bis drei Sessions hat man diese auch verinnerlicht. Die Modifikation der Anzeige über das Webportal ist perfekt. Daher: Klare Kaufempfehlung und dass am besten in einem lokalen Geschäft!

 

 

Die 2.000.000 Meter sind geknackt!

Für heute Morgen standen zwei Dinge auf dem Plan. Zum einen hatte ich mich vor ein paar Wochen zum EarlyBirdRun auf Twitter verabredet. Und zum anderen sollten heute die 2.000km auf meiner Runtastic Timeline geknackt werden.

Zum ersten traf sich das mit dem Wetter, welches für heute angekündigt war, super. Wecker auf 05:00 Uhr gestellt zwei Löffel Müsli reingeschaufelt, mit Wasser runtergespült, rein in die Laufklamotten und los ging’s 20 Minuten später. Bevor mein Körper realisieren konnte, was da los war. Bei 19 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit aber alles andere als eine Leichtigkeit und so musste ich feststellen, dass ich morgen leider nicht der schnellste Vogel bin und mich am Ende der knapp 12km mit einer Zeit von 5:17 zufrieden geben.

Zum zweiten hatte ich aber auch die Mission endlich die 2.000km Gesamtstrecke voll zu bekommen. Eigentlich ein Ziel, welches ich mir schon für den Juli vorgenommen hatte, was aber aufgrund meiner Verletzung dann leider nicht lief… Doch heute war es dann soweit:

runtastic2000

Eine gute Bilanz wie ich finde. Und wenn ich dann ab nächsten Monat von Runtastic zu Polar wechsel, auch ein guter Abschluss für die ersten 20 Monate meiner Laufkarriere. Mal schauen, wann ich den Polar M400 dann endlich das erste Mal am Handgelenk ausführen kann, ich werde mit Sicherheit berichten.