Von Runtastic nach Polar

Zum Geburtstag belohnt man sich ja gerne mal selbst. So auch ich. Bereits Ende August hatte ich Ausschau gehalten nach einer Pulsuhr, da mir das Laufen mit dem Handy am Arm auf die Dauer zu anstrengend wurde. Es ist für Einsteiger wirklich nett einfach schnell einen Tracker zu haben, der Weg, Zeit und auch Herzfrequenz mitschreiben kann und auch die Auswertungen und Statistiken auf dem Portal und in der App sind super. Zuerst habe ich mit der Garmin Forerunner 225 geliebäugelt und sie beim Laufshop meines Vertrauens auch anprobiert und ein paar Minuten Probe getragen. Sie hat sich auch super getragen, aber die Pulsmessung am Handgelenk ist für mich leider nicht brauchbar, da ich zu dünne Handgelenke habe. Dort wurde mir dann die Polar M400 empfohlen. Auch mit dieser ein wenig rumspaziert trug sie sich super angenehm und meine Entscheidung war gefallen. Mittlerweile hat sich meine Entscheidung auch bestätigt, gerade im Winter hat die Garmin den riesen Nachteil, dass man sie nicht über langen Laufshirts tragen kann.

Mit dem Wechsel einhergehend ist allerdings auch ein Umzug auf ein neues Portal notwendig geworden. Leider habe ich es bisher nicht geschafft, die Ergebnisse aus Runtastic

Letzte Statistik aus dem Runtastic Portal

Letzte Statistik aus dem Runtastic Portal

Statistik Runtastic 2015

Statistik Runtastic 2015

nach Polar zu migrieren. Aber ich bin mir sicher, dass ich es auch hier schaffe wieder ein paar Kilometer auflaufen zu lassen. Alles in Allem macht die M400 von Polar richtig Spass. GPS funktioniert gut und erkennt auch die Startposition zügig, die Bedienung der Knöpfe ist kein Problem und nach zwei bis drei Sessions hat man diese auch verinnerlicht. Die Modifikation der Anzeige über das Webportal ist perfekt. Daher: Klare Kaufempfehlung und dass am besten in einem lokalen Geschäft!

 

 

Ribs Short Style

Lust auf Ribs aber keine Zeit für 3-2-1? Letzt kam bei mir eine Variante auf den Tisch, die mit mehr Temperatur und weniger Zeit auskommt aber genauso toll schmeckt! Als Rub habe ich eine 8-3-1-1 Variante verwendet und sie diesmal ein wenig „aufgespiced“:

  • 4 Teile Paprikapulver
  • 3 Teile Salz (2 Teile normales,  Teil grobes)
  • 1/2 Teil Pfeffer (grob gemahlen!)
  • 1/2 Teil Knoblauch
  • 1/2 Teil Cayennepfeffer
  • 1/2 Teil Ingwer

Wie üblich bei den Ribs das Silberhäutchen entfernen und gut mit dem Rub ummanteln. Grill vorheizen und auf eine Temperatur von rund 140-150 Grad bringen. Zwei handvoll Mesquite Räucherholz mind. 30 Minuten wässern. Und dann rauf mit den Ribs, diesmal aber nicht überlagern sondern zusehen, dass jedes frei liegt und von Hitze und Rauch erwischt wird.

Ribs grob ummantelt auf den Grill

Dann noch etwas Honig drauf und los gehts mit der ersten Runde Rauch!

Ribs mit etwas Honig bepinseln und los räuchern

Nach etwa 30 Minuten sollte die zweite Runde Rauch eingebracht werden. Dann noch gut zwei Stunden warten und die Ribs sollten langsam fertig werden. Man erkennt dies an der glänzenden Kruste, die sich jetzt gebildet haben sollte.

Ribs nach drei Stunden im Rauch und Feuer

Glänzend und mit leicht herausstehenden Knochen – fertig!

Knusprig und saftig – wenn die Menge Fleisch auf dem Knochen stimmt, die richtige Mischung!

Und nach dem Anschneiden sollte sie dann so aussehen.

Ribs kurz dem Verzehr, lange hält man das nicht aus!

Guten Appetit!

Maredo Steak – DeHejner Style

Zutaten, die man für ein Maredo Steak – DeHejner Style unbedingt benötigt: Richtig gute Rindersteaks!

Wir haben unsere aus dem Nachbardorf von den Highland Cattle, die das ganze Jahr auf der Weide sein dürfen. Der Geschmack und die tolle Maserung sind einzigartig.

Highland Cattle Steak

Und dann noch einen super heißen Grill. Ich nutze hierzu meinen Anzündkamin mit dem Searing Grate von Weber direkt aufgelegt. Die Temperatur, die man hier erreicht ist perfekt für eine tolle Kruste und einen medium-rare Kern.

Anzündkamin mit Searing Grate

Steaks drauflegen (am besten mit einer Grillgabel, denn es ist HEISS!) – 30 Sekunden warten, wenden, 30 Sekunden warten und runter damit. Anzündkamin in den Grill schütten und dann nochmal 2 bis 3 Minuten bis zum gewünschten Gargrad indirekt fertig ziehen lassen.

Etwas Salz und Pfeffer drauf – fertig!

Steak Hejner Style

Den Schweinehund bekämpfen

Das Aufbautraining ist nun abgeschlossen, trotz des krankheitsbedingten Ausfalls von gut zwei Wochen, war ich gut 14 Tage vorher am gesetzten Ziel angekommen und konnte meinen 30-minütigen Dauerlauf ohne Pausen oder langsame Intervalle abschließen. Mittlerweile kann ich meinen 6-Minuten pro Kilometer Schnitt auch auf eine Distanz von acht Kilometern gut halten. Was es nun zu besiegen gilt, ist der Schweinehund in meinem Kopf, der die 10+ Kilometer Distanz noch als nicht möglich ansieht.
Aktuell bin ich dabei mir ein paar neue Strecken anzuschauen, bei welchen ich die Möglichkeit habe verschiedene Distanzen je nach Tagesform zu kombinieren und somit den langweiligen Trott des immer gleichen Weges zu vermeiden.
Für das erreichte Ziel habe ich mich nun auch mal wieder belohnt und neues Equipment zugelegt. Zum einen kann ich jetzt dank eines Stereo-Buetooth-Kopfhörers auf die lästige Verkabelung zwischen iPhone und Kopfhörer verzichten und zum anderen habe ich die winterliche Hose mit einer dreiviertel Laufhose getauscht. Beides erhöht den Laufkomfort ungemein. Zu guter Letzt habe ich mir als sommerlichen Ersatz für die warme winddichte Mütze noch eine tolle Gore-Laufkappe gekauft. Auf den ersten Blick wirkt diese zwar etwas merkwürdig, weil sie am Hinterkopf zu knoten ist, aber sie passt sich somit toll dem Kopf an und auch das weiche Schild verhindert bei starkem Schweiß tropfen Augenbrauen.
Leider musste ich allerdings bei den Trainings ohne Unterhemden schmerzlich feststellen, dass ich zu dem Personenkreis gehöre, dessen Brustwarzen beim Laufen doch stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Zum Glück konnte ich hier jedoch schnell Hilfe finden und mit entsprechenden Pflastern Blutungen und weitere Reizungen vermeiden,

Es geht weiter

Manchmal muss man sich ein wenig belohnen. Nach den ersten fünf Wochen Aufbautraining folgte ein kleiner Rückschlag: Schmerzen im linken Fußgelenk. Konsequenz daraus war eine Woche Pause und Ursachenanalyse. Eine Überlegung war der möglicherweise falsche Schuh, hier hatte ich ja noch meinen 08/15 aus Schrei-Online-Kaufhaus. Und nachdem ich nach dieser Pausenwoche dann im schönen Bayern eine gute Stunde Lauf-Jog-Walking mitgemacht hatte, entschied ich mich letzten Dienstag ein Fachgeschäft direkt in der Nähe aufzusuchen. Das Schuhaus Lang in Jungenheim ist wohl eine der besten Adressen, wenn es um Laufschuhe und Beratung geht, hier in Südhessen. Und dies wurde mir auch direkt bestätigt. Zuerst eine Laufbandanalyse mit meinem alten Schuh, Inspektion der Sohle und Befragung, wie oft und welche Strecken ich laufe. Resultat: Laufstil ok, Schuhwerk nicht ganz das richtige. Als Anfänger auf hauptsächlich Betonwegen würde man mir zu einem Schuh mit mehr Federung raten. Ruck-Zuck hatte ich rund zehn paar zur Anprobe und durfte mit jedem paar ein paar Meter draußen die Straß ruf und runter laufen. Die große Auswahl konnte ich dann am Ende auf zwei Schuhe reduzieren. Diese habe ich dann noch einmal im Wechsel (rechts der eine, links der andere Schuh) die Straße rauf und runter getragen und dann auch zum Schluss mit beiden nochmal aufs Laufband. Am Ende habe ich mich dann für den Nike Vomero entschieden. Man verliert zwar ein wenig Energie durch die Federung, in meinem Fall allerdings ist dies kein Problem, da ich keine Wettkämpfe laufen.

Nike Vomero

Und nun geht es seit einer Woche wieder locker über die Feldwege. Schmerzen gehören seit dem der Vergangenheit an.