Laufmonate Januar bis Juli 2016

Mit dem Monat August werde ich mir vornehmen, zumindest einmal monatlich eine kleine Zusammenfassung dessen was ich erlebt habe aufzuschreiben.

Das Jahr 2016 war ziemlich veränderungsreich. Im Januar noch sehr viel auf dem Laufband unterwegs gewesen, gegen Mai eine größere Pause eingelegt wegen starker Erkältung und zur Mitte des Jahres dann richtig Fahrt aufgenommen (Wettkampf: Melibokuslauf) mit dem Ziel #JobAndRock Halbmarathon Ende September in Bensheim.

Aber nun mal ein paar Daten:

Januar:  116km (12 Einheiten ->  9,7km Ø, Running-Index: --)
Februar: 125km (13 Einheiten ->  9,7km Ø, Running-Index: 57)
März:    162km (17 Einheiten ->  9,6km Ø, Running-Index: 58)
April:   172km (14 Einheiten -> 12,3km Ø, Running-Index: 61)
Mai:      52km ( 4 Einheiten -> 13,0km Ø, Running-Index: 61)
Juni:     71km ( 6 Einheiten -> 11,9km Ø, Running-Index: 52)
Juli:    185km (14 Einheiten -> 13,2km Ø, Running-Index: 55)

trainingsbericht_2016_01-07

Dazu kommt dann noch das Erlebnis mit meinen beiden Kleinen und dem Zwillingsjogger unterwegs sein zu können. Angefeuert von den Kids mit einem freundlichen „Hallo!“ an anderen Läufern vorbeizuziehen macht schon irgendwie Laune. Gelernt habe ich allerdings, dass ich noch etwas mehr auf meinen Körper hören muss. Die Leistungsabforderung aus 2015 – immer schneller und schneller – sowie die Steigerung der Distanz ab April haben sicherlich dazu beigetragen, dass ich fünf Wochen Pause wegen Erkältung einlegen musste. Aktuell laufe ich nicht mehr ganz so schnell (4:50 Min/km anstatt der 4:35 Min/km) bringen mich Distanzmäßig auf jeden Fall sehr viel weiter. Und dass ich das Tempo auf 10km abrufen kann, hat man am #Fischerestlauf gesehen.

Fischerfestlauf 2016

Samstag 6. August 2016 17:00 Uhr. Meine erste Teilnahme an der 10km Strecke des Fischerfestlaufs und ich war etwas nervös. Nervös nicht, weil ich Angst hatte, die Distanz nicht zu schaffen – nein, mittlerweile laufe ich im Training schon weiter – aber Respekt vor den Zeiten, die dort gelaufen werden.

FischerfestlaufStartnummer

Mit wenigen Minuten Verspätung – man musste noch auf eine Walkerin warten, die noch auf der Strecke war – wurde dann auch schon der CountDown von 5 runter gezählt und die erste Runde im Stadion gedreht. Ich hatte mich gut ins das Starterfeld eingeordnet und hatte wenige Überholungen bis es auf die eigentliche Strecke hinaus aus dem Stadion ging. Das Tempo auf dem ersten Kilometer war für meine Verhältnisse mörderisch – 4:18 piepse mich meine #Polar M400 an und mein Puls war schon im guten Wettkampfbereich. Da ich wusste, dass ich dies so nicht durchhalten würde, nahm ich etwas Geschwindigkeit raus und heftete mich an die Fersen von zwei anderen Läufern. So ging es Kilometer zwei und drei bis in die Innenstadt wo wir drei Runden a ein Kilometer drehen sollten. Bereits vor dem Start hatte ich mit einem netten Ultraläufer gesprochen und mir erklären lassen, dass die Runden auf Vertrauensbasis gedreht werden und nicht wie bei anderen Läufen farbige Bändchen gesammelt werden. Gegen Ende der ersten Runde an der Wasserversorgung wurde ich bereits vom Führenden (3:06 Pace) überholt – hier könnte die Orga wohl noch etwas nachbessern, da dies sehr chaotisch und nicht ohne Rempler ablief. Ich aber konnte weiter mein Tempo halten und bei gutem Wetter (leicht bedeckter Himmel aber warme Temperaturen) unter dem ständigen Applaus der Zuschauer in der Innenstadt meine drei Runden absolvieren und mich nach gut sieben Kilometer wieder auf den Rückweg ins Stadion machen. Bei Kilometer acht realisierte ich, dass noch ein paar Reserven da waren und entschied mich auf dem letzten Kilometer das Tempo dann noch etwas anzuziehen – konnte hier dann auch noch ein paar Plätze nach vorne gehen. Der Einlauf in den Zielbereich war toll – auch hier jede Menge Zuschauer, die mit Applaus nicht sparten als wir zu dritt einliefen und nochmal einen Endspurt hinlegten. Hier musste ich mich allerdings geschlagen geben und kam insgesamt als 70. von insgesamt 418 Läufern/innen ins Ziel. Einen Überblick über alle Ergebnisse gibt es bei RaceResult. In meinem Trainingstagebuch kann man den Lauf nacherleben.

FischerfestlaufStreckenplan

Gesamtzeit (netto) für die 10km: 43:48 (4:22 Pace) macht Platz 8 in der AK M40 und Persönliche Bestzeit!

Fischerfestlauf2016Urkunde

Insgesamt kann man sagen: Ein gelungener Nachmittag und nächstes Jahr auf jeden Fall gerne wieder!