Dreierlei Hähnchen

Bisher habe ich Hähnchenbrust als Wurstware entweder von Herta oder Gut&Günstig gekauft. Doch Reportagen haben mir den Appetit auf Herta Produkte verdorben und ich denke dass es bei der Edeka Günstig-Eigenmarke nicht besser zugehen wird. Insofern ist die Suche nach Alternativen losgegangen und bei meinen ersten Versuchen einer zarten Hähnchenbrust habe ich drei Trockenrubs aufgetragen.

Dreierlei vom Hähnchen gerade „gerubbt“

Links eine Mischung aus Salz, Pfeffer, Rosmarin, Thymian und Knoblauchpulver. In der Mitte eine Mischung aus Salz, Pfeffer und einer Standard Curry Mischung. Und auf der rechten Seite eine Mischung aus Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauch, Zwiebel, Senf und Ingwer.

Das ganze für rund zwanzig Minuten indirekt auf den Grill bei rund 200 Grad.

Dreierlei Hähnchen vom Grill

Bald folgen noch die Bilder vom Anschnitt und die Bewertung der Ergebnisse…

Maredo Steak – DeHejner Style

Zutaten, die man für ein Maredo Steak – DeHejner Style unbedingt benötigt: Richtig gute Rindersteaks!

Wir haben unsere aus dem Nachbardorf von den Highland Cattle, die das ganze Jahr auf der Weide sein dürfen. Der Geschmack und die tolle Maserung sind einzigartig.

Highland Cattle Steak

Und dann noch einen super heißen Grill. Ich nutze hierzu meinen Anzündkamin mit dem Searing Grate von Weber direkt aufgelegt. Die Temperatur, die man hier erreicht ist perfekt für eine tolle Kruste und einen medium-rare Kern.

Anzündkamin mit Searing Grate

Steaks drauflegen (am besten mit einer Grillgabel, denn es ist HEISS!) – 30 Sekunden warten, wenden, 30 Sekunden warten und runter damit. Anzündkamin in den Grill schütten und dann nochmal 2 bis 3 Minuten bis zum gewünschten Gargrad indirekt fertig ziehen lassen.

Etwas Salz und Pfeffer drauf – fertig!

Steak Hejner Style

Endspurt?

Mittlerweile habe ich die 10 km Marke geknackt – an diesem Tag (08. Mai 2014) konnte mein Kopf meinen Körper einfach nicht mehr bremsen – und dann auch gleich noch in unter einer Stunde!

Da wir an Pfingsten jedoch zum Schlemmerwochenende in Zweibrücken waren, konnte ich nicht am Melibokuslauf 2014 teilnehmen, aber es gibt schlimmere Gründe. Dennoch hat mich dieses Wochenende aufgrund des tollen Frühstück und Abendessens gewichtsmäßig wieder zurückgeworfen und so renne ich immer noch meinem finalen Ziel „U80“ hinterher. Ich hoffe, dass ich es auf jeden Fall bis zum Fischerfestlauf 2014 schaffe. Bei diesem möchten ich auf jeden Fall teilnehmen, allerdings weiß ich noch nicht, ob ich dort die 10 km schaffen werde oder mich doch besser für die 4 km Jedermannslauf anmelde, ich habe ja noch bis zum 30. Juli Zeit.

 

Pulled Pork

Lange habe ich mich an diese Herausforderung nicht ran getraut. Eine Grillzeit von rund zehn Stunden brauch einiges an Vorbereitung und einen Tag, an dem man sonst nicht viel vor hat. Letzten Sonntag war so ein Tag und kurz nach dem die Hühner aufgestanden waren, glühte um 06:30 Uhr auch schon der Anzündkamin. Bereits am Abend zuvor hatte ich meinen 2,3kg Schweinenackenbraten mit einem eigenen Rub aus

  • 5 Teilen Paprikapulver
  • 2 Teilen Salz
  • 1 Teil Pfeffer
  • 1/2 Teil Knoblauchpulver
  • 1/2 Teil Senfpulver
  • 1/2 Teil Ingwer
  • 1/2 Teil Zwiebelpulver

eingerieben und über Nacht im Kühlschrank in Frischhaltefolie marinieren lassen. Um 07:00 Uhr waren die Kohlen dann durchgeglüht und der restliche Grill auch vorbereitet. Drei Hände voll Hickory-Chips waren gewässert, der Minionring lag um die Fettschale herum bereit und der Braten konnte aufgelegt werden. Als Vorlage hatte ich mir das Rezept aus der Weber Grillbibel genommen und nun jede Stunde eine Hand voll gewässerter Chips zum Räuchern rein geworfen. Dies sind die Ergebnisse bei ziemlich konstant 110 Grad Grilltemperatur:

PulledPorkStart

Start: Kerntemperatur knapp über 0 Grad

PulledPorkTwoHours

2 Stunden: Kerntemeperatur bei rund 35 Grad

PulledPorkFiveHours

5 Stunden: Kerntemperatur bei rund 75 Grad

PulledPorkTenHours

10 Stunden: Kerntemperatur bei 90 Grad

 Das Fleisch war perfekt. Ich hatte es nun noch 30 Minuten in einer Edelstahlpfanne abgedeckt ruhen lassen und in dieser Zeit die Burgerbrötchen (diesmal gekauft, das nächste mal werden die auch im Selbstbau gemacht) auf dem Grill knusprig zubereitet. Am Tag davor hatte ich auch die Beilage gemacht: Krautsalat (angeblich Kentucky Fried Chicken Style…)

  • 1 Kopf Krautsalat
  • 2 große Karotten
  • 1 große Zwiebel
  • 100 ml Milch
  • 2 EL Joghurt
  • Salz
  • Pfeffer
  • Essig
  • Öl

Das ganze vermischen und ziehen lassen. Schmeckte nicht schlecht, aber nicht wie bei KFC.

Guten Appetit: Pulled Pork mit Krautsalat im Burgerbrötchen

 

Dazu gab es noch eine Soße aus

  • 200 ml Ketchup (Heinz zuckerreduziert)
  • 100 ml Apfelessig
  • wenige Tropfen Chilisoße
  • wenige Tropfen Worcestershiresauce
  • 1 EL von obigem Rub

Fazit: Jederzeit wieder!