Pretty in Pink

Vor einiger Zeit habe ich via Twitter meine Follower um Hilfe gebeten bei der Suche nach einem neuen Trinkrucksack. Mein alter hatte ja mittlerweile schon gut 20 Jahre auf dem Buckel und stammte noch aus Zeiten des Mountainbikens.

Die Antworten waren super und obwohl mir die Salomon S-Lab Sense Ultra am besten gefallen hat, hat mich der Preis etwas abgeschreckt. So bin ich nach reiflicher Überlegung beim Camelbak Dart gelandet. Und heute kam dieser per Post, d.h. ich werde gleich morgen Abend mit meinem neuen lila Rucksack durch die Nacht laufen. Moment – lila? Wieso? Nun ja, 20 Euro weniger als das schwarze und grüne Modell sind ein echtes Argument. Und warum nicht mal ein wenig Farbe bekennen!

camelbakdartpink

Laufmonat August 2016

Wow!

Das fast meinen Laufmonat glaube ich ziemlich gut zusammen. Zum Start einen kleinen aber schnellen Wettkampf und dann die Steigerung meiner Trainingsrundenkilometer von 14km auf 18km haben dem Monat doch ein absolutes Hoch von insgesamt 204km (bei 13 Einheiten) gebracht. Zum Abschluss noch meinen kleinen Übungs-Halbmarathon, damit kann ich augenblicklich sehr zufrieden sein. Der Körper hat die Steigerung gut verkraftet und ich halte mich zumeist an die Ruhepausen, die Polar mir vorschlägt.

Halbmarathon-Prognose ist auch auf Sub100 gefallen, wenn ich das im September schaffe – #RunHappy !

Trainingsbericht 2016 08

August:    204km (13 Einheiten -> 15,7km Ø, Running-Index: 58)

Laufmonate Januar bis Juli 2016

Mit dem Monat August werde ich mir vornehmen, zumindest einmal monatlich eine kleine Zusammenfassung dessen was ich erlebt habe aufzuschreiben.

Das Jahr 2016 war ziemlich veränderungsreich. Im Januar noch sehr viel auf dem Laufband unterwegs gewesen, gegen Mai eine größere Pause eingelegt wegen starker Erkältung und zur Mitte des Jahres dann richtig Fahrt aufgenommen (Wettkampf: Melibokuslauf) mit dem Ziel #JobAndRock Halbmarathon Ende September in Bensheim.

Aber nun mal ein paar Daten:

Januar:  116km (12 Einheiten ->  9,7km Ø, Running-Index: --)
Februar: 125km (13 Einheiten ->  9,7km Ø, Running-Index: 57)
März:    162km (17 Einheiten ->  9,6km Ø, Running-Index: 58)
April:   172km (14 Einheiten -> 12,3km Ø, Running-Index: 61)
Mai:      52km ( 4 Einheiten -> 13,0km Ø, Running-Index: 61)
Juni:     71km ( 6 Einheiten -> 11,9km Ø, Running-Index: 52)
Juli:    185km (14 Einheiten -> 13,2km Ø, Running-Index: 55)

trainingsbericht_2016_01-07

Dazu kommt dann noch das Erlebnis mit meinen beiden Kleinen und dem Zwillingsjogger unterwegs sein zu können. Angefeuert von den Kids mit einem freundlichen „Hallo!“ an anderen Läufern vorbeizuziehen macht schon irgendwie Laune. Gelernt habe ich allerdings, dass ich noch etwas mehr auf meinen Körper hören muss. Die Leistungsabforderung aus 2015 – immer schneller und schneller – sowie die Steigerung der Distanz ab April haben sicherlich dazu beigetragen, dass ich fünf Wochen Pause wegen Erkältung einlegen musste. Aktuell laufe ich nicht mehr ganz so schnell (4:50 Min/km anstatt der 4:35 Min/km) bringen mich Distanzmäßig auf jeden Fall sehr viel weiter. Und dass ich das Tempo auf 10km abrufen kann, hat man am #Fischerestlauf gesehen.

Fischerfestlauf 2016

Samstag 6. August 2016 17:00 Uhr. Meine erste Teilnahme an der 10km Strecke des Fischerfestlaufs und ich war etwas nervös. Nervös nicht, weil ich Angst hatte, die Distanz nicht zu schaffen – nein, mittlerweile laufe ich im Training schon weiter – aber Respekt vor den Zeiten, die dort gelaufen werden.

FischerfestlaufStartnummer

Mit wenigen Minuten Verspätung – man musste noch auf eine Walkerin warten, die noch auf der Strecke war – wurde dann auch schon der CountDown von 5 runter gezählt und die erste Runde im Stadion gedreht. Ich hatte mich gut ins das Starterfeld eingeordnet und hatte wenige Überholungen bis es auf die eigentliche Strecke hinaus aus dem Stadion ging. Das Tempo auf dem ersten Kilometer war für meine Verhältnisse mörderisch – 4:18 piepse mich meine #Polar M400 an und mein Puls war schon im guten Wettkampfbereich. Da ich wusste, dass ich dies so nicht durchhalten würde, nahm ich etwas Geschwindigkeit raus und heftete mich an die Fersen von zwei anderen Läufern. So ging es Kilometer zwei und drei bis in die Innenstadt wo wir drei Runden a ein Kilometer drehen sollten. Bereits vor dem Start hatte ich mit einem netten Ultraläufer gesprochen und mir erklären lassen, dass die Runden auf Vertrauensbasis gedreht werden und nicht wie bei anderen Läufen farbige Bändchen gesammelt werden. Gegen Ende der ersten Runde an der Wasserversorgung wurde ich bereits vom Führenden (3:06 Pace) überholt – hier könnte die Orga wohl noch etwas nachbessern, da dies sehr chaotisch und nicht ohne Rempler ablief. Ich aber konnte weiter mein Tempo halten und bei gutem Wetter (leicht bedeckter Himmel aber warme Temperaturen) unter dem ständigen Applaus der Zuschauer in der Innenstadt meine drei Runden absolvieren und mich nach gut sieben Kilometer wieder auf den Rückweg ins Stadion machen. Bei Kilometer acht realisierte ich, dass noch ein paar Reserven da waren und entschied mich auf dem letzten Kilometer das Tempo dann noch etwas anzuziehen – konnte hier dann auch noch ein paar Plätze nach vorne gehen. Der Einlauf in den Zielbereich war toll – auch hier jede Menge Zuschauer, die mit Applaus nicht sparten als wir zu dritt einliefen und nochmal einen Endspurt hinlegten. Hier musste ich mich allerdings geschlagen geben und kam insgesamt als 70. von insgesamt 418 Läufern/innen ins Ziel. Einen Überblick über alle Ergebnisse gibt es bei RaceResult. In meinem Trainingstagebuch kann man den Lauf nacherleben.

FischerfestlaufStreckenplan

Gesamtzeit (netto) für die 10km: 43:48 (4:22 Pace) macht Platz 8 in der AK M40 und Persönliche Bestzeit!

Fischerfestlauf2016Urkunde

Insgesamt kann man sagen: Ein gelungener Nachmittag und nächstes Jahr auf jeden Fall gerne wieder!

Perfekte Symbiose

Frühe Phase – Die Haustierfindung

Lange hatten wir uns Gedanken gemacht, welches Haustier denn für uns das Beste wäre. Mit einem Energie-Effizienz-Haus fallen Dinge wie Katzen- oder Hundeklappen weg. Ein Haustier also was entweder den ganzen Tag draußen oder drinnen sein muss, da zwei Personen Vollzeit arbeiten. Ein großes Tier, welches irgendwo im Stall steht? Ein kleines Tier im Haus, was einen eigenen Stall hat?

Fische? Waren uns zu langweilig und laut. ;-)

Sonstige Tiere in einem Terrarium? Waren uns zu exotisch und der Pflegeaufwand vor allem was Futter anbetrifft zu hoch.

Hamster, Meerschweinchen und Co.? Zu starker Geruch in der Wohnung.

Also doch ein Hund? Was macht er den ganzen Tag, wenn er alleine draußen sein muss? Der Gedanke hat uns nicht gefallen.

Also doch eine Katze? Die Tagsüber eigentlich schlafen möchte und Nachts aktiv ist? Wie kommt sie rein oder raus? Keine gute Idee.

Tja und dann…

Wie wir aufs Huhn gekommen sind

Unsere Nachbarn hatten einen Hahn zu viel und wollten diesen abgeben. Dazu sollten wir noch einen Stall geschenkt bekommen und auch die Auswahl der ersten Generation Hennen war schnell passiert. So hatten wir binnen weniger Tage unseren Rasen mit vier Hennen und einem Hahn besiedelt.

Dass sich die Entscheidung im Laufe der Jahre immer öfter als eine der Besten herausstellt, konnten wir uns damals noch nicht so richtig vorstellen, Spaß hatten wir aber auch damals schon.

Die Symbiose – Das Huhn und das Kind

Warum bilden diese beiden eine so perfekte Symbiose? Während der ersten Monate mit unseren Zwillingen hatten wir sehr sehr wenig Zeit für ein Haustier. Ein Hund oder eine Katze hätte diese trotzdem gefordert. Unsere Hühner allerdings brauchten nicht mehr als einen, der morgens den Stall aufmacht, frisches Wasser und Futter reinstellt und Abends wieder zu macht. Einmal die Woche den Stall reinigen und zufrieden sind sie. Perfekt für diese Zeit! Mittlerweile sind die Kinder etwas größer und nehmen ihre Umgebung schon sehr gut wahr. Die Hühner vor dem Wohnzimmerfenster liefern hierbei ein wundervoll abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm. Besser als jeder Fernseher können die beiden zum bodentiefen Fenster rausschauen und den beiden Hähnen beim Fangen spielen zuschauen; Hennen beim Sandbaden beobachten oder verfolgen die wie Johannisbeerensträucher gerodet werden. Im zehnten Lebensmonat angekommen, essen unsere beiden mittlerweile sehr gerne am Tisch mit. Hierbei fallen oft und gerne Dinge auf den Boden oder vom Abendbrei bleibt etwas übrig. Für unsere Hühner ist das eine wundervolle Belohnung und Abwechslung: Brot, Dinkelbrei, Nudeln, Gurke, Tomate, Zucchini, Melone und auch ab und an etwas Folgemilch. Wenn wir mit dem Schüsselchen der Reste schon in den Garten kommen, stehen ganz erwartungsvoll die ersten Hennen am Zaun – allen voran Dory! Wir haben quasi kein Lebensmittel, welches bei uns im Biomüll landet.

Chicken Watch

Wenn also mal jemand nachdenkt, welches Haustier gut zu Zwillingen passt, unser Tipp: Hühner!